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und der "Aachener Zeitung" für die Erlaubnis, relevante Artikel
wiedergeben zu dürfen.
Aachener Nachrichten Do. 27. Oktober 2005
Die Politik gibt der AMB noch mehr Zeit
Ausschuss billigt Fristverlängerung: Konzern kann bis Ende 2006 vom Kauf
des Parkgeländes Altes Klinikum zurücktreten.
Die Erweiterungspläne der AMB
Generali im Park des Alten Klinikums scheinen in immer weitere Ferne zu rücken. Erst vor gut einem Monat hatte das Unternehmen das Projekt überraschend
auf Eis gelegt und die planerische Vorbereitung „bis Ende dieses Jahres
zurückgestellt“ (die AZ berichtete). Jetzt scheint man offenbar
noch länger abwarten zu wollen.
Im städtischen Wohnungs- und Liegenschaftsausschuss
gab es dafür seitens der Politik bereits grünes Licht: Gegen die
Stimmen der Gründen verlängerte der Ausschuss in nichtöffentlicher
Sitzung die Frist, binnen der der Konzern vom Kaufvertrag zurücktreten
kann, bis zum Ende des Jahres 2006.
Die Möglichkeit eines solchen Rücktritts hatte sich die AMB von vorneherein
in die Kaufverträge schreiben lassen, da die Entscheidung darüber,
ob der Konzern seine IT- Dienstleistungen im Park des Alten Klinikums konzentriert,
noch nicht gefallen war. Dass dieses Signal der Konzernspitze im italienischen
Triest immer noch ausstehe, führte die AMB jüngst als Begründung
dafür an, die Pläne vorerst auf Eis zu legen. Bis Ende 2005 seien
aber „die konkreten unternehmerischen Entscheidungen der einzelnen Konzernunternehmen
der AMB Generali“ für einen neuen Dreijahresplan abgeschlossen,
hieß es da.
Doch das scheint nun länger zu dauern. Nach AZ-Informationen hatte sich
die AMB zunächst vorbehalten, bis April 2006 vom Kauf des Parkgeländes
zurücktreten zu können. Nun beantragte man Fristverlängerung
bis Ende 2006.
Dass die Politik diesen Aufschub gewährte, verwundert nicht,
hatte doch eine breite Mehrheit aus CDU, SPD und FDP stets betont, dass man
alles dafür tun wolle, den Konzern am Standort Aachen zu halten.
Die Pläne
für die Erweiterung im Park waren auch schon sehr konkret. Architekt
Ernst Höhler hatte zuletzt einen 78 Meter hohen Verwaltungsturm und
zwei flache Gebäude entworfen, die lediglich 10 000 der erworbenen 32
000 Quadratmeter Park beansprucht hätten - eine Reaktion auf die heftigen
Bürgerproteste,
die vor allem die Bürgerinitiative „Lasst uns unseren Park“ artikuliert
hatte. Im Rat hatten sich insbesondere die Grünen gegen die Erweiterungspläne
ausgesprochen.
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