Letzte Änderung am 28.10.2008

::: Pressespiegel :::

28.10.2008

Liebe Freunde des Alten Klinikums,
liebe Anwohner und Nachbarn,

am 20. Oktober 2008 hat sich LuuP e.V. aufgelöst. Es gab für den Verein kein Mandat mehr, für und im Park zu arbeiten denn

  • er wurde fast ausschließlich von stark alkoholisierten und andere Drogen konsumierenden Methadonpatienten und einigen Hundehaltern besucht. Andere trauten sich kaum noch hinein,

  • die Renaturierung des Geländes schien nicht mehr gewünscht, da die Stadt entgegen dem Ratsbeschluss sämtliche „Wildbewachsung“ zerstörte und die so entstehende Sauberkeit der Wege gelobt und gewünscht wurde,

  • die Stadtbetriebe haben LuuP sämtliche Aufgaben im Rahmen der Reinigungspatenschaft ohne Rücksprache aus der Hand genommen, antworten nicht auf Anfragen und ignorieren die Existenz der seit Jahren fleißigen Bürger.

Der Park unterscheidet sich in nichts mehr von anderen und war somit aus Sicht des Vereinsvorstandes nicht schützenswerter als diese.
Außerdem war der Vorstand nicht mehr bereit, aktiv zuzuschauen, wie sich liebe und gut bekannte Menschen Tag für Tag im Park zu Tode saufen,  ohne dass dies jemanden interessiert.

Leute, die bereit waren, die Vorstandsarbeit und –verantwortung zu übernehmen gab es nicht.

Mit einem traurigen Tschöö,

Ihr und Euer LuuP e.V.

02.04.2008

Liebe Luup-Mitglieder,

auch wenn es scheinbar ruhig um Luup und den Park geworden ist, machen wir auch in diesem Jahr ein öffentliches Plenum.
Hiermit laden wir Dich/Sie ganz herzlich dazu ein.
Wir treffen uns am 14. April um 20.00 Uhr bei Julia und Andreas von Kageneck
(Hubertusstrasse 10 im Hinterhaus, bitte durch´s Tor durchgehen)
 
Wir freuen uns auf Euch,
bis dahin viele liebe Grüße
 
Der LuuP-Vorstand

20.02.2007

Liebe Freunde,

wenig Post von LuuP, eigentlich gar keine.... Das kann nur heißen: Alles im Lot!
Darüber können wir uns freuen und gerade jetzt, wo sich der Frühling ankündigt, in aller Ruhe den Park, das Alte Klinikum, genießen.

Aber das Leben geht natürlich weiter, auch das politische.
Gewiß haben wir alle nicht vergessen, wie beschwerlich der Weg war, den wir zusammen gegangen sind und wie wenig ernst wir meist von unseren lokalen Volksvertretern genommen wurden.
Oftmals war es ja auch so, dass sie uns darauf hinwiesen, wir hätten sie ja schließlich gewählt, damit sie handeln, wie sie handeln...wir erinnern uns....
Abqualifizierung, Arroganz und vor allem Ignoranz kennzeichneten den Umgang der meisten Stadträtler mit Bebauungsgegner und mit LuuP e.V. .

Die Volksinititative des Vereins "Mehr Demokratie" zu einer Demokratisierung des Kommunalwahlrechtes in NRW, scheint ein hervorragender Weg zu sein, nunmehr deutlicher und aussagekräftiger wählen zu können.
Um Mißverständnisse in der Auftragslage zu vermeiden, könnten wir bei Gelingen der Volksinitiative tatsächlich detailliert, lobend und tadelnd auf das Verhalten eines jeden einzelnen Würdenträgers oder solchem, der
es werden möchte, reagieren.

Der "Persilschein" wäre vom Tisch, wenn jedes Ratsmitglied einzeln gewählt werden könnte. Das, was wir uns immer gewünscht haben, dass nämlich jeder Einzelne für sein Handeln bewertet und so zur Verantwortung gezogen werden könnte und nicht in der Anonymität einer Parteiliste verschwinden kann, wäre dann
möglich.

Schaut Euch um!
auf der Seite von "Mehr Demokratie", http://mehr-demokratie.de bildet Euch eine Meinung dazu und unterstützt den Verein und die Volksinitiative, wenn Euch die Gedanken des Vereins zusagen!
 
Um aus Sicht von LuuP e.V. dazu schonmal öffentlich Stellung nehmen zu können,
wurden wir von den Aachener Nachrichten eingeladen, auf deren Veranstaltung
 
"Nachrichten-Forum Mehr Mitsprache"
am 28. Februar, 19.00 Uhr
im Ballsaal des Alten Kurhauses, Komphausbadstraße 19

 
im Rahmen eines kurzen Interviews dazustellen, was wir mit Kommunalpolitik erlebten,
wie wir sie wahrnahmen und welche Schlüsse wir daraus ziehen.
Es wäre sehr, sehr schön, wenn viele, viele von Euch dazu stoßen würden;
wir sähen uns alle nochmal wieder und Ihr könntet im Rahmen der Plenumsbeteiligung auch Eure eigenen
Erfahrungen und Meinungen zu diesem Thema beisteuern.
 
Vielleicht sehen wir uns ja!
 
Bis dahin alles Liebe,
Der LuuP-Vorstand

12. Dezember 2006

LuuP e.V. veröffentlichte diese an den Vorstand gesandte
Stellungnahme des Grünen-Ratsmitgliedes H.J. Pilgram zur LuuP-Position bezüglich des "Bauhaus Europa"
bewußt nicht vor dem Bürgerentscheid, um sich nicht erneut dem Vorwurf auszusetzen, als Bürgerinitiative entgegen den satzungsgemäßen Zielen in ein Thema einzugreifen, welches sie nicht zu interessieren hat.
----- Original Message -----
From: Herman Pilgram
To: info@luup.org
Sent: Thursday, June 01, 2006 7:44 PM
Subject: Stellungnahme zur Positionsäußerung von LuuP im Forum der Aachener Zeitung

Hallo,

Michaela Stöber schrieb am 24.03.2006 im Forum der Website der Aachener Zeitung einen Kommentar zum Bauhaus Europa.
Hier meine Kommentare und Richtigstellung zu den dortigen Äußerungen.

Auch der Verein LuuP e.V. ist dem neu gegründeten Verein "Bürgerbegehren contra Bauhaus-Europa" als Gründungsmitglied beigetreten.

HJP: Das habe ich zur Kenntnis genommen. Ich habe mir die Satzung des Vereins angeschaut. Meiner Meinung nach ist dieser Schritt durch die Satzung nicht gedeckt. Nach dem Satzungszweck ist das Ziel des Vereins die Förderung von Institutionen und Einzelpersonen im Bereich der Bildung und Erziehung wie auch im Bereich der Kunst und Kultur. Die Mittel des Vereins dürfen auch nur für solche Zwecke verausgabt werden. Ich sehe in der Satzung keine Ermächtigung, sich Initiativen anzuschließen, die sich ausdrücklich gegen etwas engagieren, vor allem nicht in Initiativen, die sich gegen eine Einrichtung wendet, die ebenfalls die Satzungzwecke von LuuP, Bildung, Erziehung, Kunst und Kultur in Aachen fördern soll.

Dies geschah in der Überzeugung, dass eine Stadt, die ihren Kindern, erwachsenen Bürgern und Vereinen Parks, wie das Alte Klinikum, und historische bzw. geschichtsträchtige Bauten wie das Alte Torhaus an der Goethestraße oder das Sandhäuschen in Laurensberg aus Gründen größter Finanznot wegnehmen muss, nicht gleichzeitig beschließen kann, auf dem Rücken nachfolgender Generationen diesen noch weitere Subventionsruinen wie ein Bauhaus zuzumuten.

HJP: In all den erwähnten Fällen war es nicht Finanznot der Stadt für diese Anlass oder Motivation tätig zu werden. Das Klinikumsgelände wurde (von einer Mehrheit des Rats ohne die Grünen) aus Gründen der Wirtschaftsförderung/Standortsicherung an die AN Generali verkauft. Für das Torhaus hat die Stadt keine eigene Verwendung. Es wurde auch nicht von der Öffentlichkeit genutzt. Für das Sandhäuschen in Laurensberg war kein Pächter zu finden. Das Sandhäuschen wurde den Bürgern aber auch nicht weggenommen, sondern im Gegenteil diesen dafür überlassen, innerhalb einer bestimmten Zeit selber den Versuch zu machen, einen Pächter zu finden, der das Haus wirtschaftlich betreiben kann. Das Sandhäuschen ist ein Gastronomiebetrieb, der zwar Eigentum der Stadt ist, aber nie von dieser betrieben wurde, sondern immer privatwirtschaftlich, ohne städtische Zuschüsse.

Dass die Stadt zur Finanzierung des Bauhauses im Bereich der freiwilligen Leistungen würde einsparen müssen, ist keine Spekulation. Bei den Pflichtleistungen wird sie es wohl kaum können.

HJP: Die Stadt muss in allen Bereichen Haushaltskonsolidierung betreiben. Das gilt vor allem für die Pflichtleistungen, weil diese den größten Anteil am Haushalt ausmachen und dort deshalb wahrscheinlich sogar am meisten zu holen ist. Es ist nicht so, das die Einnahmen und Ausgaben bei den Pflichtleistungen festgeschrieben sind. Es gibt auch hier Möglichkeiten, Geld zu sparen, in dem man diese Bereiche effektiver organisiert, das hat sich bereits in einigen Bereichen gezeigt, z.B. bei Gebäudemanagement oder den städtischen Kanälen. Was die freiwilligen Leistungen angeht, muss die Stadt natürlich schauen, was hier zur Haushaltskonsolidierung getan werden kann. Es gibt aber einen Beschluss und Erklärungen verschiedener Fraktionen, dass notwendige Strukturen und Leistungen z.B. im sozialen Bereich durch das Bauhaus nicht gefährdete werden sollen. Ich möchte behaupten, dass auch die bisherigen Maßnahmen zur Haushaltskonsolidierung das soziale Aachen nicht gefährdet haben. Wenn jemand der Meinung ist, das wäre anders, dann bitte ich, dafür konkrete Beispiele zu nennen.

Freiwillige Leistungen tummeln sich vor allem im sozialen Bereich, was wiederum bedeutet, dass die Schwächsten unserer Stadt die Zeche zahlen sollen.

HJP: Diese Aussage ist falsch. Von ca. 34,5 Mio Euro werden z.B. mehr als 15 Mio für das Stadttheater ausgegeben. Wenn man Museen, Eurogress, Therme, Musikschule, VHS, Bibliothek etc. dazu zählt, wird einsichtig, dass der „soziale Bereich“ nicht den größten Anteil der freiwilligen Ausgaben ausmacht. Die meisten Ausgaben im Sozialbereich sind sogenannte Pflichtausgaben, für die es gesetzliche Grundlagen gibt. Wer sozial „schwach“ ist, kann übrigens die meisten städtischen Einrichtungen wie Theater, VHS, Bibliothek etc. zur ermäßigten Preisen nutzen. Von „Zeche zahlen“ kann also keine Rede seiin.

Im Rahmen einer Veranstaltung zur Vorstellung der Pläne um das Bauhaus am 14.03.06 im Krönungssaal wurde dem Herrn Oberbürgermeister durch LuuP e.V. vorgerechnet, dass die Subventionskosten von momentan angesetzten 2 Mio. Euro jährlich umgerechnet den Arbeitgeberkosten für die Einstellung von 50 Erzieher/innen entspräche.
"Wir können natürlich auch nur noch Erzieherinnen einstellen und dann abends in Aachen das Licht ausmachen", so der OB in seiner Antwort.
Eine klare Positionierung der Verwaltungsspitze zu ihren Prioritäten und ausschlaggebender Grund für LuuP e.V., sich als gesamter Verein aktiv den Gegnern des Bauhauses an zu schließen.

HJP: Es ist nun einmal so, dass eine Stadt nicht nur Geld für Erzieherinnen ausgeben kann, sondern z.B. auch in Projekte investieren muss, die ihre Position in der Konkurrenz der Städte und Regionen stärken, ihr ein Gesicht geben und sie attraktiv für Besucher und Bewohner machen. Wie schon erwähnt gibt die Stadt mehr als 15 Mio jahrlich für das Theater aus, ca. 2 Mio für die Therme, ca. 1 Mio für den Verkehrsverein, etc.. Außerdem ermöglicht die Stadt durch günstige Pachtbedingungen dem ALRV, das CHIO und die Weltreiterspiele durchzuführen, beschäftigt Personal, welches Unternehmen betreut, die in Aachen investieren wollen, bezahlt Messeauftritte um Investoren zu werben, etc.. Ist LuuP grundsätzlich gegen solche Aktivitäten. Wie stellt sich denn dann LuuP vor, was eine Stadt tun soll, dass sich auch in Zukunft eine wirtschaftliche Grundlage hat.

Da solche Motivation die Gegner letztlich eint, geht LuuP e.V. davon aus, dass ein Zusammenwirken beider Initiativen gegen das Bauhaus-Europa unter der Prämisse gegenseitiger Achtung und Toleranz durchaus entstehen wird.
Während die sog. 2Linken" auf ein initiiertes Bürgerbegehren setzen, bleibt dem Verein "Bürgerbegehren contra Bauhaus-Europa" unbenommen, für den Fall dass dieser Plan A aus welchen Gründen auch immer nicht gelingt, im zweiten Anlauf ein Bürgerbegehren gegen einen tatsächlichen Ratsbeschluss zum Erfolg zu führen.
Die Bauhausbefürworter des Bauhauses mag es zunächst gefreut haben, dass sich nunmehr zwei von der Basis her sehr unterschiedliche Gruppierungen das Thema Bürgerbegehren "teilen".
Bei Licht und in Ruhe betrachtet, stellt sich unseres Erachtens das parallele Vorgehen gegen das Bauprojekt als sichere Variante dar und sollte den politisch Verantwortlichen insofern zu denken geben, als dass in zwei so unterschiedlich orientierten "Lagern" das inhaltlich absolut gleiche Denken vorherrscht.
Die Sache einigt- zumindest die Bürger.

HJP: Ich habe den Eindruck, dass LuuP sich nicht sehr intensiv mit den Argumenten der Bauhaus-Befürworter auseinander gesetzt hat. Oder ist es Strategie von LuuP Aachen so unattraktiv zu machen, dass alle Unternehmen ihr Interesse an der Stadt verlieren und die AM Generali irgendwann mit allen Beschäftigten weg zieht? Das kann ich eigentlich nicht glauben. Das Engagement für den Park Altes Klinikum finde ich sehr gut, aber warum LuuP sich gegen das Bauhaus positionieren muss, verstehe ich nicht.

Gruß

Hermann Josef Pilgram

13. April 2006
Die Aachen-Münchener entläßt munter die Aachener Mitarbeiter. Zuvor hatte sie sich jahrelang mit den Aachener Bürgern angelegt, weil sie sich in den Kopf gesetzt hatte, denen einen wunderschönen Park mit Bürogebäuden zubauen zu wollen.

Die Aachen-Münchener.....???
Nein, das ist nicht die Versicherung, die unseren Namen im Logo trägt. Das ist der italienische Konzern Generali, dessen Hausbank die von Berlusconi sein soll und die sich einen Dreck darum schert, was mit den Städten ist, mit deren guten Namen sie wirbt.
Unsere alte Aachen-Münchener gibt es leider nicht mehr.

Nichtsdestotrotz hat die Politik der Stadt Aachen sich entschieden, der Generali weitere 2600 qm des Parks Altes Klinikum zur Ausweitung des Sicherheitsabstandes zu verkaufen.

Sicherheit- wovor?? Vor Parkbesuchern, Kindern, Rentnern, Hundehaltern und Hunden??
Abgesehen von der inhaltlich schwer nachzuvollziehenden Motivation des Konzerns ist diese still durchgeführte Geschäft nicht legal.

Beim Alten Klinikum handelt es sich um eine öffentliche Grünfläche. Gerne kann die Stadt Teile davon verkaufen und privatisieren. Der öffentliche Charakter, die Nutzbarkeit durch die Bevölkerung allerdings muss in vollem Umfang erhalten bleiben. Wie also der Konzern seine Sicherheitszone ausweiten will, ohne abzuzäunen, bleibt ein Rätsel...

Unser Kölner Anwalt hat nunmehr rechtliche Schritte gegen dies ungeheuerliche Vorgehen eingeleitet und wir dürfen gespannt sein, wie Stadt und Bezirksregierung auf unseren Vortrag reagieren:
der Vorstand von LuuP e.V.

>>> Download des Anwaltschreibens im Sinne von LuuP

Ihr Lieben,
sehr geehrte Damen und Herrn,
liebe Freunde des Alten Klinikums,

...hiermit laden wir Sie und Euch herzlich zur Teilnahme an unserem diesjährigen Sommerfest im Park Altes Klinikum ein.

Unter dem Motto der Neuser Hit-CD "Alles wird leichter" veranstaltet LuuP e.V. am
13. August ab 15 Uhr
seine diesjährige Sommerparty im Park Altes Klinikum.

Alles wird leichter, nun, wo der Generali Mutterkonzern beschlossen hat, die Chefetagen der AMB-Niederlassungen in Köln und nicht in unserem Park zu konzentrieren.
Von vorn anfangen möchten wir mit gemeinsamen Überlegungen von Bürgern, Politik, Verwaltung und Konzern bezüglich des weiteren Schicksals des Alten Klinikums und seiner Sicherung als innerstädtische Grünfläche mit Geschichte und unvergleichlichem Flair.
 
Dieser neue Arbeitsabschnitt der Bürgerinitiative LuuP e.V. wird auf unserem diesjährigen Sommerfest mit viel Aktion und Genuss eingeleitet:
 
>>> Lehmbauen mit Arnt Redenz wird ebenso angeboten, wie Freispiel mit Schwungtuch, Stelzen&Co und eine reichhaltige Speise- und Getränkekarte.
 
>>> Mit "Poesie im Park" stellen wir die neuesten Texte und Gedichte von Aachenern vor, die sich mit dem Alten Klinikum verbunden fühlen und teilweise auch hier die Inspiration für ihre Werke fanden.
 
Musikalisch werden wir im Rahmen eines Benefiz begleitet von
>>> oneman electrojam Mr. Lofi, dem aufgehenden Stern am Aachener funky-urban-longue-jazz-Himmel, dem Trio Alien Radio und von Henning Neuser unplugged. Der Kölner Musiker, Sänger, Komponist und Texter erobert zur Zeit mit seiner textlich sensiblen und musikalisch mitreissenden CD "Alles wird leichter" und der Singleauskopplung "Von vorn anfangen" die Charts und vor allem die Herzen des Publikums.
Obwohl sich die Band Neuser momentan auf Tour befindet, war Henning Neuser selber gerne bereit, auch einen Abstecher nach Aachen zu machen, um unplugged die Sache des Alten Klinikums zu unterstützen

Den beigefügten Flyer bitten wir über Ihre und Eure Verteiler weiter zu leiten. Download Flyer

 
Mit herzlichen Grüßen,
der Vorstand von LuuP e.V.


party sommer

Download Flyer

Ihr Lieben,

am 16. Mai wird LuuP ganze drei Jahre alt.

Ein Grund zu feiern,
ein Grund dankbar zu sein,
ein Grund stolz zu sein,
ein Grund gemeinsam nach vorne zu blicken!



Feiern wollen wir, dass wir so lange durch und zusammen gehalten haben.
Danken wollen wir all denen, die uns offen oder aus dem Hintergrund unterstützt haben.
Stolz sein wollen wir auf das Rückgrad der AachenerInnen und ihr Vertrauen in uns.
Vorausblicken wollen wir auf die Sicherung des Alten Klinikums für die, die es auch morgen noch erleben sollen.
 
Wir laden Euch und Sie herzlich ein, an unserer Geburtstagsparty teil zu nehmen.

 
Wann: Samstag, den 20. Mai ab 17.00 Uhr.
Was:   Getränke gegen den Durst,
Pavillons für trockenes Feiern,
Grill für Euer mitgebrachtes Fleisch und Gemüse.
Wo: also bitte :-))
 
 
Selbstverständlich sind diejenigen unter den Adressaten, die keine direkten LuuP-Mitstreiter sind, als unsere Gäste eingeladen und brauchen nichts mit zu bringen. Sie bitten wir herzlich um Antwort, ob Sie am Fest teilnehmen werden.
 
Wir freuen uns sehr auf einen gemeinsamen Abend mit einfach nur Spaß und guter Laune!
 
Julia, Andreas und Michaela


13. April 2006

Die weitere Bebauung des Geländes Altes Klinikum durch die AMB Generali ist abgewendet. Wie kann es nun weiter gehen?

Annähernd 3 Jahre kämpfte die Bürgerinitiative LuuP (Lasst uns unseren Park) e.V. gegen eine weitere Bebauung der öffentlichen Grünfläche Altes Klinikum an der Aachener Goethestraße. Innerstädtisch gelegen und in vielfältigster Weise genutzt, bildet dieses biologische Kleinod mit seiner unvergleichlichen Wildpflanzenvielfalt, seinem zimmerartigen Grundriss und seinem bezaubernden, alten Baumbestand auch sozial einen der Mittelpunkte des Alltags Aachener Familien, Senioren, Kinder, und vor allem Jugendlicher.
walk

 

 

 

 

 

 

 

 


Die Aachener Politik hatte es sich nicht leicht gemacht, dem damaligen Kaufbegehren der AMB Generali im Sommer 2004 schließlich statt zu geben.Vielmehr hatte sie keine Wahl und war mehr oder weniger gezwungen, sich zugunsten des Investors von diesem Sahnestück innerstädtischer Grundstücke zu trennen.
Nachdem sich der Konzern im März 2006 – für LuuP e.V. nicht überraschend – erklärte und keinen Bedarf mehr an dem Grundstück anmeldet, stellt sich nunmehr die Frage nach der Zukunft des Alten Klinikums.

LuuP e.V., hinter dessen Aktivität über 6000 Aachener Bürger mit ihrer Unterschrift gegen eine weitere Bebauung des Geländes stehen, sieht seine vordringlichste Aufgabe nunmehr darin, den Bestand des Alten Klinikums in seiner jetzigen Form zu sichern.
Zurzeit arbeiten wir an der Gründung einer Stiftung, die sich eben dieser Aufgabe widmen soll.

Stiftungsziel und -inhalt soll folgender Grundgedanke sein:
 
Beginnend Mitte des 19. Jahrhunderts wurde diese Grünfläche, die damals noch vollkommen unerschlossen war und vor den Toren der Stadt lag, durch den Alexianerorden und ab etwa 1900 auch durch die Elisabethinnen als Ort der Genesung (Einrichtung von Krankenhaus und Altenheim) kultiviert. Der Grundgedanke bei dieser Ortswahl war, dass die Natur hier unterstützende, heilende Wirkung haben sollte und das soziale Gefüge der Gemeinschaft der Kranken und Hilfebedürftigen nicht durch das rege Treiben der Innenstadt irritiert würde.
Diese ersten Gründungen waren im eigentlichen Sinne der Grundstein zum heutigen Klinikum der RWTH Aachen.

Wie es sich dahin entwickelte, davon zeugen nun noch die unterirdischen Belüftungssysteme, die drei verbliebenen Gebäude - bedingt auch die beiden Torhäuser- und vor allem das alte Wegenetz. Dieses und die nach dem Abriß der Krankenhausgebäude entstandenen zimmerartigen Grünzüge im Gelände erzählen die Geschichte des Zusammenwirkens von Nächstenliebe (Kirche/Orden) und tätiger/fachlicher Hilfe (Medizin) in einer Umgebung, die geprägt war von Naturnähe, Stille und Besinnung.

Auch nach dem Umzug des Klinikums an die Vaalser Straße, blieb das Alte Klinikum ein Ort, der die Menschen anzog, den sie nutzten, um sich auszuruhen, in erstaunlicher Vielschichtigkeit der Nutzergruppen soziale Gemeinschaft zu leben und so auch als Städter den Kontakt zur Natur und deren "heilender" Wirkung nicht zu verlieren.

Eine Grünfläche als Medium des WIR in einer modernen Stadt, die sich trotz allen Fortschritts nicht der Ursprünge ihres heutigen Soseins entzieht. Dies dokumentierte sie bereits nicht zuletzt dadurch, dass sie das Alte Klinikum als öffentliche Grünfläche auswies und damit ein Bekenntnis zum Respekt vor der eigenen Geschichte ablegte.

Diesen Grundgedanken zu schützen, zu pflegen und fort zu führen, soll Auftrag der Stiftung sein.
An der extensiven Pflege des Areals soll sich genauso wenig ändern, wie an seinem Status als Grünfläche.
Ebenso sollen keinerlei gestalterische Eingriffe vorgenommen werden. Die Bürger lieben und nutzen das Alte Klinikum genau so, wie es ist.
Das Wegenetz soll in dem Rahmen, in dem es sich die Natur nicht "zurückholt" erhalten bleiben.
 
LuuP e.V. steht zur Verfügung, bei der Erstellung der Stiftungsverfassung behilflich zu sein und sich ggf. auch am Stiftungsvorstand zu beteiligen. Als Stiftungsmitglieder stellen wir uns neben Privatpersonen, die Stadt Aachen, LuuP e.V. und die AMB Generali vor. Diese wird gebeten, die bislang geleistete Anzahlung auf das Gelände in die zu gründende Stiftung einfließen zu lassen, indem sie zu deren Gunsten auf die Rückforderung der bereits geleisteten Teilzahlung verzichtet.
Darüber hinaus würde ihre Teilnahme am Stiftungsgeschehen unter einem Dach mit LuuP e.V. und der Stadt Aachen das mehr als versöhnliche Ende einer unschönen und von keiner Seite je gewollten Auseinandersetzung bedeuten.
 
In diesem neuen Arbeitsabschnitt, aber auch für unser Initiativprojekt „LuuPenrein“ sowie die Familien- und Nachbarschaftsfeste im Alten Klinikum freuen wir uns über Jede und Jeden, der uns aktiv unterstützt.
Da wir unsere Arbeit allein aus privaten Mitteln und Zuwendungen finanzieren, freuen wir uns über jede Spende auf unser Vereinskonto (Sparkasse Aachen BLZ 39050000 Kontonummer 48154033) bei Bedarf können selbstverständlich Spendenquittungen ausgestellt werden.

Osterfest am Sonntag, d. 16. April 2006

ostern2006LuuP lädt ein zum
Ostereier suchen im Park Altes Klinikum


ab 16 Uhr Ostereiersuche
ab 17.30 Uhr Lagerfeuerromantik mit Getränken, Stockbrot und Marshmallows


Wir freuen uns auf Euch!
LuuP e.V.

Aachener Nachrichten vom 14. März 2006:

AMB soll aufs Geld verzichten

Die Bürgerinitiative LuuP e.V. schlägt vor, das nicht benötigte Gelände Altes Klinikum in eine Stiftung einzubringen.
Diese Woche erste Gespräche mit Kommunalpolitikern. Park soll bleiben, wie er ist.


Aachen. Nachdem feststeht, dass die AMB nicht bauen wird im Park Altes Klinikum, herrscht großes Rätselraten, was mit dem Grundstück geschehen soll - behält es der Konzern, erwirbt die Stadt es zurück, kauft es ein Dritter?

Die Bürgerinitiative LuuP e.V. hat jetzt angeregt, das 32 000 Quadratmeter große Gelände in eine Stiftung einzubringen, um es für alle Zeiten als Grünfläche zu bewahren. Vorsitzende Michaela Stoeber: "Die Aachener lieben den Park so, wie er ist". Noch in dieser Woche wollen die LuuP-Vertreter erste Gespräche mit Kommunalpolitikern führen, um für ihre Idee zu werben und zu ergründen, ob das Projekt auf Gegenliebe stößt.

Nach den mehrjährigen Turbulenzen wegen der AMB-Erweiterungspläne möchten die Bebauungsgegner dafür sorgen, dass das verbleibende Stück Grün nun auch grün bleibt - nicht einmal "gestalterische Eingriffe" sollen vorgenommen werden, die "extensive Pflege" des Areals reiche.

"Versöhnliches Ende" Neben der Stadt Aachen und LuuP soll zu den Stiftungsmitgliedern auch die AMB gehören: Sie soll gebeten werden, "die bislang geleistete Anzahlung in die zu gründende Stiftung einfließen zu lassen, indem sie auf die Rückforderung verzichtet" (die Stadt Aachen hat schon einen Teil des Kaufpreises erhalten). Michaela Stoeber: "darüber hinaus würde ihre wie auch immer geartete Teilnahme am Stiftungsgeschehen das mehr als versöhnliche Ende einer unschönen Auseinandersetzung bedeuten."

In diesem Zusammenhang weist LuuP darauf hin, dass "Naturnähe, Stille und Besinnung" an dieser Stelle der Stadt immer die bestimmende Rolle gespielt hätten, auch und gerade zu Zeiten, als dort Kranke gepflegt worden seien: "Auch nach dem Umzug des Klinikums blieb hier ein Ort der die Menschen anzog, den sie nutzten, um sich auszuruhen und soziale Gemeinschaft zu leben."

Im Übrigen bedeutet der Erhalt des Parks "Respekt vor der eigenen Geschichte". Ob die Stiftungspläne - samt LuuP als Mitglied - bei Oberbürgermeister und (Mehrheits-)Fraktionen auf Gegenliebe treffen, bleibt abzuwarten.
Eine Rolle könnte unter anderem spielen, wie sehr sich die Bürgerinitiative an einem etwaigen Bürgerbegehren gegen das Bauhaus beteiligt- solches Engagement ist von LuuP jedenfalls angekündigt worden.

Bei der AMB hat die künftige Verwendung des Grundstücks keine Priorität gehabt bei den Entscheidungen der letzten Tage (es wird nicht nur nicht gebaut, die Konzernspitze mit rund 100 Mitarbeitern wandert zudem nach Köln ab). OB Jürgen Linden hatte dies so interpretiert, dass Aachen noch einem "mit einem leicht blauen Auge" davongekommen sei. Diese Interpretation dürfte ziemlich genau stimmen, denn innerhalb des Konzerns ist ein Umzug des Führungspersonals nach München ernsthaft erwogen worden, was für Aachen sehr viel negativere Auswirkungen gehabt hätte.

Aachener Zeitung vom 9. März 2006:

Gerangel um den Park geht wieder los

Nach dem Rückzug der AMB will die Stadt die Fläche kaufen und vermarkten. AM-Neubau an der Borngasse kommt definitiv.

Aachen. Bei den Anhängern der Bürgerinitiative "Lasst uns unseren Park" und bei den Grünen knallten gestern sprichwörtlich die Sektkorken: die Ankündigung der AMB Generali, auf den Bau eines der umstrittensten Gebäude der vergangenen Jahre endgültig zu verzichten, dürfte dann auch von dem ein oder anderen als Bestätigung massiven Protestes verstanden werden. Die Entscheidung, nicht im Park des Alten Klinikums millionenschwer - und vor allem rund 70 Meter hoch- zu expandieren, dürfte allerdings von knallharten wirtschaftlichen und nicht von emotionalen Aspekten abhängig gewesen sein (siehe Seite 1, Politik).
AMB-Vorstandsvorsitzender Walter Thießen sagte bei der Bilanzpressekonferenz in Bergisch-Gladbach eindeutig: ?Mit den Protesten in Aachen hat das überhaupt nichts zu tun."

Den Gegnern wird´s gleich sein, das Resultat zählt, der Park bleibt frei - vorerst. Denn dass mit dem AMB-Rückzieher im altehrwürdigen Grün an der Goethestraße auch ein dauerhafter Baustopp "verhängt" ist, erscheint mehr als zweifelhaft. Die AMB kündigte gestern an, "zu gegebener Zeit" mit der Stadt Verhandlungen über einen Rückkauf zu führen. Und die signalisierte deutliches Interesse, die Parkfläche wieder ihr Eigen zu nennen. Nicht, um den Bürgern rund um den Hangeweiher weitere Erholungsfläche zu bieten.

Eher schon, um - wie OB Jürgen Linden betonte, - "eine weitere interessante Fläche in der Hinterhand zu haben". Für die CDU ist klar, in welche Richtung der Zug jetzt fahren könnte. "Wir haben eine klare Grundsatzentscheidung getroffen, dass dort gebaut werden kann", sagte Fraktionsvorsitzender Rolf Einmahl. "Sollte zum Beispiel eine große andere Versicherung kommen, dort bauen und viele Arbeitsplätze schaffen wollen, könnte man in der heutigen Arbeitsmarktsituation wohl kaum Nein sagen."

Wovon die Grünen natürlich nichts wissen wollen. Sie sehen sich in ihrer ablehnenden Haltung bestätigt. "Wir hatten davor gewarnt, Zusagen aufgrund nicht ausgereifter Pläne zu machen", meinte Fraktionsgeschäftsführer und Ratsherr Günter Schabram. Das Credo der Grünen ist klar: "Wir wollen den Park erhalten." Rückendeckung könnten sie von ihrem Koalitionspartner bekommen. "Ich bin mir gar nicht sicher, ob ich die Fläche wieder zurückhaben will", so SPD-Fraktionsgeschäftsführer Heiner Höfken. Nur wegen der Zusicherung, dass dort viele Arbeitsplätze geschaffen würden, habe die SPD für den Verkauf gestimmt. "Und dafür sind wir mächtig verhauen worden, ich brauche solche Prügel nicht noch einmal." Schließlich habe man von der AMB "ein ansehnliches Sümmchen bekommen", das andere unter Umständen nicht zahlen würden. Höfken: "Aber wir müssen das alles jetzt erst einmal in Ruhe erörtern."

Ein anderes Problem könnte sich nach Meinung der Politiker stellen: nämlich, dass mit dem Umzug der Konzernzentrale auch Gewerbesteuer an den Rhein abfließe. Was ein erheblicher finanzieller Verlust für die ohnehin gebeutelte Stadtkasse wäre. "Seit heute wird gerechnet", sagte Jürgen Linden. Die AMB selber gehe nicht davon aus, dass die Umstrukturierung steuerliche Nachteile für die Stadt nach sich ziehe, da die Bereiche Finanzen und Buchhaltung der AMB-Holding in Aachen bleiben.

Während es also heißt, von hehren Träumen im Park Abschied zu nehmen, gab es gestern für Linden auch ein ausgesprochen positives Signal. Denn die AMB bekannte sich eindeutig dazu, den geplanten Neubaukomplex im Bereich Borngasse/Franzstraße, hochzuziehen. Wie berichtet, soll das bisherige Landesbehördenhaus abgerissen werden und ein Neubau als Verbindung zur Aachen-Münchener an der Aureliusstraße gebaut werden. Ein vor allem auch architektonisch ehrgeiziges Projekt (geschätzte Baukosen 100 Millionen Euro), das nach Ansicht der Stadtplaner ein ideales Bindeglied zwischen den Bereichen Bahnhof und Theater herstellt und eine ganz neue städtebauliche Qualität in diesem Bereich schafft. Die notwendigen baurechtlichen Schritte seien eingeleitet, so AMB-Vorstand Thießen. Bereits Ende 2008 soll der Komplex bezugsfertig sein. Trotz der Enttäuschung über das geplatzte Projekt im Park betonte OB Linden daher: "Die AMB ist einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren in dieser Stadt." Die Zusage, an der Borngasse zu bauen, sei ein "Bekenntnis zu Aachen".

 

Aachener Nachrichten vom 9. März 2006:

Presseerklärung LuuP e.V.
zur Aufgabe der Neubaupläne der AMB Generali
im Alten Klinikum

Die Verlagerung der Holding AMB Generali von Aachen nach Köln ist auch aus Sicht von LuuP e.V. als bedauerlich einzustufen.

Die Folge, dass nunmehr die Neubaupläne in der Grünfläche Altes Klinikum vom Tisch sind, begrüßt die Bürgerinitiative.

Bereits Jahre vor dem Verkaufsbeschluss hat LuuP e.V. wiederholt darauf hingewiesen, dass es keinerlei diesbezügliche Entscheidung oder Weisung aus Triest gab. Der Stadt Aachen das Sahnegrundstück abzupressen beruhte einzig auf der Motivation, im konzerninternen Machtkampf um den Zentralisierungsstandort ein weiteres Argument vor zu halten.

Die Aachener Politik wurde hierfür unter Vorspiegelung falscher Dringlichkeiten und unter zu Hilfenahme erpresserischer Zwischentöne missbraucht.

Dem Rat der Stadt blieb letztlich keine andere Wahl, als dem Kaufbegehren statt zu geben.

Nun hat die Konzernmutter entschieden. Einmal mehr wird deutlich, dass Gespräche und Absprachen mit Konzernvertretern vor Ort ohne zuverlässige Bedeutung sind.

Durch die Entscheidung der italienischen Generali, ist wieder Frieden eingekehrt zwischen Bürgern und Politik.

Gemeinsam muss nun nach vorne geschaut werden.

Hierbei muss der Fokus auf dem Aspekt liegen, dass die Kommune ihr wirtschaftspolitisches Handeln zukünftig so ausrichtet, dass sie sich von keinem Einzelinvestor abhängig macht.

 

Aachener Nachrichten vom 9. März 2006:

"Das ist ein herber Schlag für die Stadt."

AMB/AachenMünchener: Der Erweiterungsbau im Park ist definitiv erledigt. Konzern investiert 100 Millionen an der Franzstraße.

Aachen. Die Entscheidungen über die Zukunft von AMB Generali wirbelte gestern auch die Tagesplanung von Oberbürgermeister Jürgen Linden durcheinander. Bereits seit dem frühen morgen analysierte die Spitze der Verwaltung die möglichen Auswirkungen auf die Stadt. Und als Linden gegen Mittag vor die Presse trat, waren längst nicht alle offenen Fragen geklärt.

Gemessen an der Zahl der Arbeitsplätze bedeute die Neuordnung aus Sicht des OB ein "Nullsummenspiel". Zwar werden auf der einen Seite mehr als 100 Jobs aus Aachen wegverlagert, dafür aber soll es im Gegenzug insbesondere im Bereich Informationstechnologie einen Personalzuwachs geben. Alleine in diesem Jahr wird für den Standort Aachen ein Plus von 70 IT-Mitarbeitern angekündigt, 100 und mehr sollen noch folgen.
Die Abteilung AMB-Informatik mit derzeit rund 1300 Mitarbeiten werde also gestärkt, resümierte Linden. Aachen behalte das zentrale Rechenzentrum des Konzerns - zu Lasten der Standorte München und Köln. Vor hier aus werde nicht zuletzt der gesamte osteuropäische Markt gesteuert. Zu verdanken sei dies laut Linden vor allem der engen Kooperation mit der RWTH.

Auf der anderen Seite aber muss die Stadt aus Lindens Sicht zwei deutliche Verluste verkraften: Die Verlagerung der Konzernzentrale nach Köln und der Verzicht auf den Neubau an der Goethestraße. Linden bedauerte ausdrücklich, dass der umstrittene Erweiterungsbau auf dem Gelände des Alten Klinikums nun "definitiv erledigt" ist. Dies vor allem, weil es aus seiner Sicht nur "eine einzige Chance gibt, weltweit operierende Konzerne langfristig zu binden" - nämlich, "dass sie möglichst viel investieren".

Stadt rechnet noch. Ungeklärt bleibt gestern noch, welche Auswirkungen die Konzernentscheidung auf das Gewerbesteueraufkommen der Stadt haben wird. Während AMB Generali von keinen großen Veränderungen ausgeht, hat die Stadt offenbar Zweifel und rechnet noch. Offen ist auch, was mit dem Grundstück Altes Klinikum passieren wird. 32 000 der rund 52 000 Quadratmeter unbebauter Parkfläche hat AMB Generali gekauft, weil sie dort ursprünglich ihre neue Konzernzentrale errichten und mehrere hundert Arbeitsplätze schaffen wollte. Nun strebt der Konzern eine Rückgabe an. "Wir sind offen für einen Rückkauf", sagte Linden gestern. Auf die klamme Stadt kämen dann allerdings Millionenkosten zu.

Zufrieden - immerhin - zeigte sich Linden darüber, dass die Aachenmünchener an ihrem Neubauvorhaben in der Innenstadt festhält. Gut 100 Millionen wird der Versicherungskonzern im Bereich Borngasse/Franzstrasse investieren. Bis Ende 2008 soll der Neubau bezugsfertig sein, von dem sich Linden eine städtebauliche Aufwertung erhofft, die auch auf das Kapuziner-Karree und die Theaterstraße ausstrahle. "Es ist ein Ergebnis, mit dem wir nicht nur leben müssen, sondern auch gut leben können", kommentierte Linden die Konzernentscheidung. Angesichts weit bedrohlicherer Szenarien, die die Konzernspitze offenbar ebenfalls durchgespielt hat, sei Aachen mit einem "leicht blauen Auge" davon gekommen.

Bei den Kommunalpolitikern von CDU und SPD löste die Entscheidung gegen den Neubau im Park keine allzu große Freude aus, haben Christ- und Sozialdemokraten doch heftige Kritik ertragen müssen wegen des Grundstücksverkaufs an die AMB.
Der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Harald Baal sagte gestern, im Zusammenhang mit der Abwanderung der Konzernspitze nach Köln sei dies "schon ein herber Schlag für die Stadt, der Standort Aachen wird damit abgewertet". Die Abgabe des Parkgeländes sei dennoch richtig gewesen, "wir mussten dieses Angebot machen".

Erster Schritt.
Auch SPD-Fraktionschef Heiner Höfken sprach von einem "Schlag ins Kontor", wobei ihm der Fortgang des Vorstands alleine noch relativ gleichgültig sei. Zu befürchten sei leider, dass es sich dabei lediglich um einen ersten Schritt handele - "über kurz oder lang könnte dem Vorstand das ganze Label folgen". Was einen Rückkauf des Terrains durch die Stadt Aachen angeht, hält sich der Sozialdemokrat bedeckt, immerhin gehe es um einen "Haufen Geld".

Für den grünen Ratsherrn Günter Schabram ist der nun wohl gesicherte Erhalt des Parks eine positive Nachricht, gleichwohl müsse man sehr genau beobachten, "was das alles bedeutet", nicht zuletzt in Sachen Gewerbesteuer. Auf jeden Fall sei sehr deutlich geworden, dass die Entscheidungen mittlerweile an anderer Stelle fielen, "nämlich in Italien, bei er Generali".

Michaela Stoeber, Vorsitzende von LuuP e.V., sieht sich und ihre Mitstreiter nach dreijährigem Kampf gegen die AMB-Baupläne bestätigt. Um den Erfolg zu komplettieren, hofft sie auf Rückerwerb des Parks durch die Stadt und Sicherung des Geländes als Grünfläche, "damit es nicht irgendwann neues Theater gibt".


Aachener Nachrichten vom 8. März 2006:

Die Entscheidung naht:
Baut die AMB im Park oder lässt sie es?

Der OB wird heute informiert. LuuP hofft, plant aber schon für den Tag X.

Aachen. "Wir beteiligen uns nicht an Spekulationen", so reagierte gestern ein Sprecher der AMB Generali AG auf umlaufende Vermutungen, der Konzern habe nun endlich seine seit Monaten erwartete Entscheidung gefällt, ob der Park Altes Klinikum mit Erweiterungsbauten gefüllt wird oder nicht. Der weidlich umstrittene Vorgang scheint jedenfalls bei der AMB auf der aktuellen Tagesordnung zu stehen - am Dienstag tagten die Aufsichtsräte, für den heutigen Mittwoch ist ein Gespräch mit OB Jürgen Linden vereinbart. Bei dieser Gelegenheit könnte dem Stadtoberhaupt auch verraten werden, wie sich das Unternehmen für die Zukunft überhaupt positionieren will am Standort Aachen, nachdem die italienische Mutter ihre deutsche Tochter komplett übernehmen will (wir berichteten).

Schon für Ende vergangenen Jahres hatte die AMB die Bekanntgabe ihrer Baupläne annonciert, doch aus dem Termin wurde nichts. Begründung: Es handele sich um eine "sehr komplexe Angelegenheit", die gut bedacht sein wolle. "In Kürze" sei aber nun mit einer Aussage zu rechnen.

Bei den Bebauungsgegnern von LuuP e.V. geht man inzwischen davon aus, dass sich die AMB entschlossen hat, auf die weitere Nutzung des Parkgeländes zu verzichten. Vorsitzende Michaela Stöber: "Wenn die Italiener die Holding aufkaufen, braucht man in Aachen kein Hochhaus mehr für den Holding-Vorstand." Es gebe also berechtigte Hoffnung, dass der Park bleibe, wie er ist, und das Grundstück zurückgehe an die Stadt (die dafür allerdings schon einen Haufen Geld erhalten hat).

Allerdings, so wird bei LuuP betont, sei man auch gerüstet für den anderen Fall. Die Vorsitzende: "In den drei Jahren unseres Widerstands haben wir keine einzige Ordnungswidrigkeit begangen. Wir könnten aber gezwungen werden, Wege zu gehen, die wir nicht gehen wollen."

Bürgerbegehren

Zudem hat das LuuP-Plenum offiziell beschlossen, sich auch an anderer Stelle in den Kampf zu begeben: Ein Bürgerbegehren gegen das geplante Bauhaus Europa soll tatkräftig unterstützt werden, "wir wollen aber nicht die Initiatoren sein" (Stöber). Der Einsatz in einer im Grunde LuuP-fernen Sache wird so erklärt: Eine Stadt, die sich aus finanziellen Gründen gezwungen sehe, "den Park zu verscherbeln", könne sich nicht gleichzeitig ein teures Vorzeigeprojekt wie das Bauhaus leisten.

Die AMB hat derweil beschlossen, ihre Abteilung Immobilienfinanzierung im Laufe des Jahres aufzulösen und nach Karlsruhe zu verlagern. Betroffen sind rund 30 Mitarbeiter, denen in Aachen keine vergleichbare Tätigkeit angeboten werden kann. Bis zum Jahr 2008 sollen insgesamt 160 Stellen abgebaut werden.

 

Pressemitteilungen der AMB Generali Holding AG vom 8. März 2006:

Im Zuge der Neuausrichtung plant die AMB Generali...

(...)

...aus wirtschaftlichen und logistischen Gründen eine Neuordnung von Standorten in Deutschland. Im Rahmen dieser Optimierung soll die Konzernspitze - Vorstände und
strategische Abteilungen - bis spätestens Anfang 2008 von Aachen nach Köln verlegt werden. Die übrigen Abteilungen sollen in Aachen verbleiben.

Köln gehört zu den größten Versicherungsstandorten in Deutschland. Die AMB Generali Holding erwartet von dem Wechsel nach Köln spürbare Vorteile. Sie hat als Management Holding zentrale Steuerungsfunktionen gegenüber allen Konzernunternehmen. Die AMB Generali Holding führt den intensiven fachlichen Dialog mit den Tochterunternehmen und stellt die enge
persönliche Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen in den verschiedenen Gremien sicher. Außerdem tagen schon heute zahlreiche Konzerngremien häufig in Köln. Hier ist von einem Standortwechsel eine noch größere Effizienz zu erwarten. Zudem wird die AMB Generali Holding als Drehscheibe des gesamten Konzerns mit seinen bundesweit präsenten großen Einzelgesellschaften durch die zentrale Lage Kölns mit dem nahe gelegenen Flughafen und den
ICE-Schnellverbindungen von erheblichen verkehrslogistischen Verbesserungen profitieren. Bereits jetzt gehört die AMB Generali Gruppe in Köln mit der Central Krankenversicherung, dem dort konzernweit zusammengefassten Kapitalanlagenmanagement und der Immobiliengesellschaft sowie der Kundenservicedirektion der AachenMünchener mit zusammen knapp 2000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auch zahlenmäßig zu den bedeutenden
Arbeitgebern der Dom-Stadt.

Für Aachen bedeutet dies, dass der bislang hier geplante Neubau der AMB Generali Holding nicht realisiert wird. Über die künftige Verwendung des hierfür von der Stadt erworbenen Grundstücks auf dem alten Klinikum-Gelände werden zu gegebener Zeit mit den Verantwortlichen der Stadt Gespräche geführt. Die bisherigen Konzerngebäude verbleiben in der Eigennutzung. Das Vorstandsgebäude wird nach dem Umzug der Konzernspitze als Führungsakademie der AMB Generali Gruppe genutzt.

(...)

Kölnische Rundschau, 8. März 2006:

AMB-Spitze zieht nach Köln

VON RALF ARENZ, 07.03.06, 20:09h, AKTUALISIERT 07.03.06, 21:34h

KÖLN. Die Spitze der AMB-Generali-Gruppe zieht von Aachen nach Köln. Vorstände, die Konzernsteuerung und strategische Abteilungen sollen innerhalb der nächsten zwei Jahre umziehen, hieß es gestern in Aufsichtsratskreisen. Die übrigen Abteilungen sollen in Aachen bleiben.
Insgesamt dürften aber 200 bis 300 Personen ihren Arbeitsplatz demnächst am Rhein haben. Möglicherweise ist der im ehemaligen Bankenviertel. Die Konzerntochter Volksfürsorge übernimmt ja das Commerzbank-Gebäude.

In Köln beschäftigt die AMB Generali Gruppe derzeit etwa 1900 Mitarbeiter. Der Löwenanteil arbeitet bei der Central-Krankenversicherung. Außerdem sind hier noch die Envivas Krankenversicherung, die Immobiliengesellschaft des Konzerns, die AMB Generali Asset Managers - die Anlagestrategen - sowie eine Regionaldirektion der Aachen Münchener angesiedelt.

Der Umzug der Konzernspitze steht offenbar im Zusammenhang mit einem Konzernumbau. Dabei wird das Rechenzentrum in Aachen gestärkt. Zusammen mit Triest soll Aachen Center für IT werden hatte, hat Generali-Vorstandschef Sergio Balbinot angekündigt.
Die Generali will einzelne Geschäftsbereiche zusammenlegen, die dann für die ganze Gruppe arbeiten. Ähnliches plant auch die deutsche Tochter AMB-Generali. Entstehen könnte etwa eine Dienstleistungsgesellschaft, die Funktionen für mehrere Gesellschaften übernehmen könnte, hieß es.

Generali will durch die Umstrukturierung bis 2008 die Kosten um insgesamt
700 Millionen Euro senken. In Deutschland sollen im Zuge der Neuausrichtung
700 bis 1000 Arbeitsplätze wegfallen. Durch Fluktuation hatte die AMB
Generali aber ohnehin die Zahl der Stellen bis Ende 2007 um 700 senken
wollen.


Unterdessen will die italienische Generali die deutsche Tochter komplett in
den Konzern integrieren. Den freien Aktionären, die 29,1 Prozent an dem
Unternehmen halten, bietet der Konzern 98 Euro je Aktie. Insgesamt bietet
Generali 1,5 Milliarden Euro. Auch die Töchter in Österreich und der Schweiz
sollen enger an den Konzern gebunden werden.

 

Öffentliches LuuP-Plenum am 6. März 2006

Liebe Freunde,
 
anbei senden wir Euch die Tagesordnung zum nächsten öffentlichen Plenum und laden Euch sehr herzlich ein, zahlreich daran teil zu nehmen.
 
Es findet statt am
 
Montag, den 06. März 2006 um 20.00 Uhr
im Nebenraum des Café Salsa, Südstraße/Ecke Beethovenstraße  .
 
 
Wir haben uns lange nicht gesehen, da über die Jahreswende und die dazugehörigen Vorbereitungen und Feiertage nichts Wesentliches geschehen ist.
Nun aber steht - zumindest wurde dies im September so angekündigt- die Entscheidung der AMB Generali Triest über Bau oder nicht Bau im Park unmittelbar bevor.
Für beide Fälle müssen wir vorbereitet sein und schon für die Diskussion und Planung brauchen wir Euch alle.
 
Also dann, bis zum Montag in alter Frische!!
 
Liebe Grüße,
Eure Michaela


TAGESORDNUNG

Plenum   Montag 06. März   2006, 20.00 Uhr
Sitzungsort : Café Salsa, Südstraße/Beethovenstraße

1.          Begrüßung
1.1        Ergänzungen zur Tagesordnung
1.2        Protokollführung

2.          Neues zum Verein LuuP e.V.
2.1        Ergebnis der Vorstandswahlen
2.2        Zwischenbericht Kasse

3.          LuuPenrein
3.1        Altes Klinikum
3.2        Moltkebahnhof
3.2.1     Diskussion und Entscheidung Moltkebahnhof
3.3        Goethestraße

4.          Stand des Umbaus des Torhauses
4.1        LKW- und PKW-Verkehr im Park/Reaktionen

5.          AMB
5.1        Das Schweigen im Walde
5.2        Was tun, bei Baubeschluss des Konzerns
5.3        Was tun, bei Verzicht auf Bebauung durch Konzern

6.          Termine, Ausblick und Planung
6.1        Osterfest
6.2        Aufräumaktion Altes Klinikum (Straßenseiten)
6.3        Vogelgrippe

7.          Sonstiges

 

Rundschreiben an die Mitglieder, LuuP, 20. Dezember 2005:

Die Blätter der Bäume

Die Blätter der Bäume,
mit den Augen des weisen Menschen gesehen,
sind jedes ein Buch für sich -
Zeichen der Weisheit der Schöpfer.

Sadi, Persischer Dichter


Vielleicht, liebe Freunde des Altes Klinikums, beschreibt dieser Sinnspruch aus der arabischen Welt am ehesten die Motivation von LuuP e.V. in seinem Einsatz für den Erhalt des schönsten Parks unserer Stadt.
Ganz gewiß aber birgt er Gedanken und Überzeugungen, die der Qualität unseres Umgangs mit dieser Welt, umgesetzt in alltägliche Wirklichkeit, gut tun würden.

Im vergangenen Jahr mußten wir wieder mehrfach erfahren, dass eine solche Grundhaltung nur schwer gegen die finanziellen Interessen eines Konzerns, der sich über Sponsorentum in das Regieren unsere Stadt eingekauft hat, durchzusetzen ist.
Mut, auch für das nächste Jahr und unseren weiteren Einsatz, sollte uns der ungebrochen positive Zuspruch der AachenerInnen machen und das beginnende Aufbrechen der blindstarren Haltung einiger KommunalpolitikerInnen.
 
Wir, in unserer Zeit, sind wie jede Generation lediglich die Sachwalter dessen, was uns umgibt.
Der Pflicht, die Welt, unsere Stadt, die Schöpfung, die Natur - wie immer man es nennen mag - pfleglich und mit Weitsicht zu behandeln, kommen wir wohl am ehesten nach, wenn wir im Sinne der Persischen Weisheit bereit sind, die "Bücher" zu lesen.
 
In diesem Sinne dankt der Vorstand von LuuP e.V. allen MitstreiterInnen, FreundInnen und UnterstützerInnen für die harte und anstrengende Arbeit dieses Jahres und den daraus entstandenen Erfolg.
 
Ihnen und Euch wünschen wir von Herzen ein friedvolles und geborgenes Weihnachtsfest und einen positiven Start in ein hoffentlich auch für jeden erfolgreiches Jahr 2006.
 
Mit herzlichen Grüßen,
 
Julia Dalscheid, Andreas von Kageneck und Michaela Stöber



Presseerklärung der Initiativen, 15. November 2005:

LuuPenrein in den Winter

Den 26. November 2005 haben MitarbeiterInnen von BUND, Ökologiezentrum Aachen und der Bürgerinitiative LuuP e.V. ganz und gar für den Bürgerpark Moltkebahnhof reserviert.

In einer gemeinsamen Aktion wird das Gelände von wildem Müll, Unrat und sonstigen menschlichen und tierischen Hinterlassenschaften befreit.

Im Anschluss wird LuuP e.V. im Rahmen seines Initiativprojektes LuuPenrein den Bürgerpark und den beliebten Spazierweg bis hin zum Bahnhof Rote Erde um neue Infrastruktur bereichern:
Es werden fünf Kästen mit Tüten zur Entsorgung von Hundekot und ebenfalls fünf neue Müllbehälter für diesen Zweck aufgestellt.

Anwesend werden auch die AnwohnerInnen und NutzerInnen des Bürgerparks sein, die ab sofort die Patenschaft über die Kästen übernehmen.
Ihre Aufgabe wird es sein, die Kästen zu pflegen und regelmäßig nach zu füllen.

LuuP e.V. hat mit diesen Kästen und deren Pflege durch die direkten Anwohner bereits sehr gute Erfahrungen gemacht. Wie im Park Altes Klinikum, haben auch Hubertus- und Barbarossaplatz sehr davon profitiert, dass die Entsorgung der Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner für Frauchen und Herrchen kein Problem mehr darstellt.

Die gesamte Aktion findet in enger Absprache und Zusammenarbeit mit den Aachener Stadtbetrieben statt.

Dienstag, den 1. November 2005

Halloween im Alten Klinikumspark

Der Spuk ist wohl vorbei.

........... unter diesem Motto feierte die Bürgerinitiative LuuP e.V. am vergangenen Montag zusammen mit großen und kleinen Freunden des Parks die Halloween-Nacht im Alten Klinikum.

Mit hundert Hoffnungslichtern war der alte Park ausgeleutet, als der Fackelzug mit über 200 Teilnehmern lautstark die restlichen bösen (Geld-) Geister aus dem Alten Klinikum vertrieb.
Bei Stockbrot und Kürbissuppe erzählten die jüngsten LuuP-Mitglieder Gruselgeschichten für die ganz kleinen Besucher.

Der gute Geist des Parks, Paalklin, war ebenfalls anwesend und verteilte kleine Geschenke an die Kinder. Ihm war es wohl auch zu verdanken, dass der angekündigte Regen ausblieb.

Geimeinsam wurde um das Lagerfeuer getanzt und bei absolut friedlich-fröhlicher Stimmung eines ganz klar gemacht: Hexen und Gespenster werden auch im nächsten Jahr wieder hier genießen und feiern.
Dann aber hoffentlich ohne das Damoklesschwert des "letzen Males".


Photo: Ute Haupts, Fotographiestudio.

Presseerklärung LuuP 27. Oktober 2005

Zur Fristverlängerung für die AMB Generali:

Als vertane Chance für Aachener Lokalpolitiker von CDU und SPD, Rückgrad und Selbstbewußtsein zu beweisen, wertet LuuP e.V. die Verlängerung der Frist, die der Generali eingeräumt wird, vom Kaufvertrag für das Alte Klinikum zurück zu treten.
Welch übles und erpresserisches Spiel die Aachener Konzernspitze mit unserer Politik getrieben hat - erinnern wir uns nur an die angeblich Dringlichkeit des, wie wir heute wissen, niemals aus Triest beauftragten Projektes- muss nicht mehr diskutiert werden.
Genauer betrachten sollten wir, wem die jetzige Fristverlängerung dienlicht ist.
Geht es hier tatsächlich noch um allgemeine Konzerninteressen?

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Aachener Zeitung 27. Oktober 2005

Die Politik gibt der AMB noch mehr Zeit.
Ausschuss billigt Fristverlängerung: Konzern kann bis Ende 2006 vom Kauf des Parkgeländes Altes Klinikum zurücktreten.

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Radio Aachen 100,1, Website
10.10.2005 - 5:14 Uhr

Plakataktion im Alten Klinikumspark

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AZ Sa. 24. September 2005
Die Woche in Aachen, Albrecht Peltzer

Hoch fliegende Pläne tiefer gelegt
Die AMB, der Park und die Machtlosigkeit.
Entschieden wird woanders.

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AN Di. 22. September 2005

AMB stoppt die Planung, und LuuP jubiliert schon

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AN Di. 21. September 2005

Altes Klinikum: AMB stellt Neubauplanungen zurück
Einstieg in den Ausstieg oder "ein nicht ungewöhnlicher Vorgang"?
Warten auf die Planziffern. Die Entscheidung fällt in Triest.

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Presseerklärung des LUUP e.V., 21. September 2005:

Es lohnt sich, sich zu wehren, auch wenn gerade unsere Situation stets an David gegen Goliath erinnerte.
LuuP e.V. freut sich mit den Aachenern, dass offentsichtlich Triest doch ein Einsehen hatte und dabei ist, die Aachener Hochhauspläne der AMB Generali zurück zu nehmen.
LuuP e.V. betonte in der Vergangenheit stets, dass Triest den Aachenern noch gar keinen Auftrag zum Bau gegeben hat.
Dies ist nun, wie alle anderen Argumente der Bürger und des Vereins bereits vorher, offiziell bestätigt.
Sehr wachsam werden wir die nächsten Schritte der AMB Generali beobachten, um nicht eventuell doch noch von neuen Plänen überrascht zu werden.
Allerdings gehen wir davon aus, dass der Park Altes Klinikum gerettet ist.


Für den Vorstand von LuuP e.V.,
Michaela Stöber


AN Di. 30. August 2005

In 78 Meter Höhe steht der Zeppelin Modell
AMB simuliert die Höhe des geplanten Turms

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AZ Di. 30. August 2005

Ein Zeppelin lenkt Blicke auf den Dom

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Hier nun einige Bilder der Ballonaktion

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Tagesordnung des nächsten Plenums am 05. 09.2005 um 20 Uhr im Café Salsa Südstraße / Beethovenstraße

Kölner Stadtanzeiger 16. August 2005

Millionen-Rabatt für Jahn-Tower

Standortspielchen bei Generali - was denn nun, Köln im Jahn-Tower oder Aachen im Park!?

 

Die Hunderunde nimmt Abschied von Dir


Presseerklärung zum AN-Artikel "Der Turm soll dem Dom nicht schaden".

CDUSPDFlugblatt

AN Sa. 20. August 2005

Der Turm soll dem Dom nicht schaden

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Sa. 20. August 2005

LuuPenrein gegen Kastanienminiermotten im Alten Klinikum

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AZ Sa. 09. Juli 2005

Keine Kompromisse beim AMB-Campus

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03. Juli 2005

Das dritte Sommerfest von LuuP e.V

Aachen.

Am 03. Juli 05 fand das dritte Sommerfest von LuuP e.V. im Alten Klinikum statt. Hochkarätige Angebote, wie Fußballtraining mit Stephan Lämmermann, Lehmaktion mit 100 Kindern, Podiumsdiskussion Aachener Ratspolitiker, moderiert von Bernd Lehwald (Radio Aachen 100,1), musikalische Highlights ohne Ende unterhielten bis 22 Uhr um die 1000 Besucher.

Was an diesem Tag von uns im Park geboten wurde, war das fast komplette Duplikat dessen, was die Nutzer dort ohnehin tun - ein Treffer also, wenn man wissen möchte, was die Menschen brauchen.

An der Podiumsdiskussion nahmen kommunale Spitzenpolitiker teil. Die Generali und der RP blieben fern. Erstere ohne irgendeine Antwort auf die Einladung, Letzterer mit dem telefonisch mitgeteilten Verweis auf die kommunale Selbstbestimmung, in die er sich nicht einmischen wolle - dies, obwohl er schon vor Monaten ein Schreiben an die Aachener Verwaltung schickte, in dem er sich wenig begeistert über den Verkauf des Alten Klinikums an die Generali zeigte.

Neben all der Festfreude und Leichtigkeit, zeigte die Podiumsdiskussion eines ganz klar: Die Politik, die nach wie vor, ob Turm oder nicht, die Bebauung verteidigt und wollen muss, also SPD und CDU (in deren Schlepptau zu vermuten auch weiterhin die kleine FDP) verteidigten ihre Position damit, dass es ansonsten so sei, dass die Generali ihren IT-Standort aus Aachen abziehen würde und damit Arbeitsplätze verloren gingen.

Unser Einwand, dass wir auf der Aktionärsversammlung der AMB-Generali am 01.06.05 genau das nachgefragt haben und der Vorstandsvorsitzende - der von den Aachenern so geschätzte Dr. Walter Thiessen- vor den versammelten Aktionären antwortete, dass die AMB-Generali gar nicht fort gehen könne und damit auch nicht werde, nahm diesem Argument mal eben den Boden.

Schade für unsere Politiker, dass es so peinlich laufen musste- gut allerdings für die Wahrheit. Interessant in diesem Zusammenhang war gewiss auch die Aussage von Hans Alt-Küpers, lediglich nur noch sachkundiger Bürger für die SPD im Umweltausschuss (ein noch amtierendes Ratsmitglied hatten sie für die Thematik nicht übrig), dass es natürlich so sei, dass man als Kommune dem folgen müsse, was der einzig noch verbliebene große Arbeitgeber erwarte.

Na denn Prost, wenn solche Grundhaltung Zukunft hat.

Den Eiertanz zwischen politischer Verantwortung und Abhängigkeit vom Konzern Generali, der sich sowohl als Geldgeber als auch als Mitglied von Vorständen oder Geschäftsführungen in alle werbeträchtigen Institutionen unserer Stadt hineingesetzt hat (ALEMANNIA, Karlspreisdirektorium, CHIO, RWTH, AGIT......), ließ auf dem Podium nur Frau Kuck, grüne Vorsitzende des Umweltausschusses und Herbert Fleu, Landschaftsbeiratsmitglied in seiner Eigenschaft als NABU-Vorsitzender, kalt.

Einige Bilder des Tages

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AZ online 22.06.05

60-Meter-Hochhaus «schont» den Park

Aachen.

Die AMB Generali geht jetzt in die Luft. Der Konzern hat sich entgegen ursprünglicher Pläne entschlossen, die zu bebauende Fläche im Park «Altes Klinikum» deutlich zu reduzieren und dafür mächtig aufzustocken.Wie AMB-Generalbevollmächtigter Manfred Schell am Mittwoch auf Anfrage der AZ bestätigte, ist der Bau eines rund 60 Meter hohen Bürotraktes mit insgesamt 16 Stockwerken geplant.

Ein Blick in die Zukunft Hochhausflyer.

Der Erweiterungsbau der AMB hat in den vergangenen Monaten zu heftigen Kontroversen geführt. 32.000 der noch rund 52.000 Quadratmeter unbebauter Parkfläche hatte die Stadt an den Konzern verkauft. Kritiker des Verkaufs führten vor allem erhebliche ökologische Nachteile ins Feld: Verlust von historischer Parkfläche, Bebauung einer Frischluftschneise etc.

Zum Artikel in der AZ Online

Do. 23. Juni 2005

Presseerklärung zum Hochhaus im Alten Klinikum

LuuP e.V. begrüßt den ersten Schritt der Generali, sich den ökologischen Bedürfnissen unserer Stadt und deren Bürger zu beugen.

Mehr als die Hälfte des Parks haben wir Aachener durch die neuen Bebauungspläne nun schon zurück bekommen. Dass vorgesehen ist, nun ein Hochhaus in einen kleineren Teil des Parks zu platzieren, werden die Aachener mit Sicherheit diskutieren und ebenfalls ablehnen.

Schwer vorstellbar ist, dass die Aachener bereit sind, im Schatten eines 60m hohen Turmes, der mitten in ein niedrig bebautes Wohngebiet plaziert werden soll, die Natur zu genießen.

Die nunmehr nur noch benötigten 10.000 qm Bauland sind im Umfeld des Parks leicht zu finden - leichter jedenfalls als 32.000. Dies sollte die Generali nunmehr in Angriff nehmen. Die Nulllösung für das Alte Klinikum wird von LuuP e.V. weiterhin verfolgt. Weniger denn je besteht nun noch die Notwendigkeit, ausgerechnet in diesem Gelände zu bauen.

Mit freundlichen Grüßen,
für den Vorstand von LuuP e.V.,
Michaela Stöber

So. 3. Juli 2005

Nachbarschaftsfest

[Parkzeit 4 Flyer]

es ist soweit, das große “Nachbarschaftsfest” steht und der Flyer ist fertig.

“Parkzeit” findet statt am Sonntag, den 03. Juli 2005 von 12.00 bis 22.00 Uhr im Alten Klinikum.

Für die Podiumsdiskussion haben bereits zugesagt:

  • Frau Kuck, Grüne
  • Herr Fleu, NABU
  • Herr Boenke, CDU
  • Herr Alt-Küppers, SPD

Die Generali antwortete bislang nicht.
Der ebenfalls eingladene Regierungspräsident sagte die Delegation eines Mitarbeiter telefonisch ab, da man "den Entscheidungsprozessen in der Kommune nicht vorgreifen" wolle.
Dies, obwohl der Verwaltung nach unseren Informationen schon seit Monaten ein Schreiben des RP vorliegt, in dem er sich gegen die Bebauung des Alten Klinikums ausspricht.

LuuPenreiner Sand!

[Kind im Sandkasten]

 

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